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09.02.2020 - Aluminium und Torhüter stellen sich HC in den Weg

Erneut schlechte Chancenausbeute verwehrt Deggendorf wichtige zwei Punkte

Wieder waren die Spieler des HC Deggendorf nah dran, trotzdem waren wieder keine zwei Punkte drin. Nach einer verschlafenen Anfangsphase und zwischenzeitlich tollem Kampf, verliert man am Ende dann leider doch gegen den Aufsteiger aus Ingolstadt mit 25:28.

Es sollte eigentlich eine Möglichkeit für einen Befreiungsschlag sein. Nach der bitteren Niederlage gegen den Tabellennachbarn aus Eching in der Vorwoche, wollte man gegen die HG Ingolstadt zuhause die Möglichkeit nutzen, wieder Punkte zu holen. Und das wäre sicher auch möglich gewesen. Mit einem vollen Kader  ging man in das Spiel gegen „Angstgegner“ Ingolstadt, gegen jene man in der Vorrunde noch eine 17-Tore-Klatsche kassierte. Auch Helber war wieder mit an Bord, der sich von seiner Verletzung gut erholt hatte. Doch dann bereits eine bittere Nachricht vor Spielbeginn: Torhüter Dennis Eberhardt verletzte sich beim Aufwärmen und musste verletzt passen. Trainer Klaus Meinberger stellte die Mannschaft trotzdem gut ein, vor Allem in der Defensive müsse man schnell Zugriff finden und vorne über einfache Kreuzungen zum Abschluss kommen. Jedoch schaffte das die HC-Truppe zu Beginn nur bedingt. In der Abwehr fand man überhaupt kein Rezept gegen den HG-Angriff, vor Allem mit dem Tempospiel der Gäste hatte man riesige Probleme, da man in der Rückwärtsbewegung zu langsam agierte. Leider lud man die Gäste förmlich zum schnellen Gegenspiel ein, da man wieder gehörige Probleme (und dieses Mal auch Pech) in der Chancenverwertung hatte. Der erste Torwurf der Hausherren durch Laurin Roth fand direkt den Weg ans Torgestänge, das sollte auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Unzählige Male scheiterten die Mannen vom Bogenbach am Tor, oder an dem Mann der darin stand. Der Ingolstadt-Torhüter hatte einen Sahnetag und fischte einige Hochkaräter der Deggendorfer raus. So kamen die Hausherren relativ schnell über die Spielstände 1:3, 2:6 und 4:8 ins Hintertreffen. Und leider fanden die Deggendorfer nach wie vor keinen Zugriff auf die Gegner. Unschön an dieser Stelle, dass viele einheimische Anhänger der Deggendorfer vehement auf ihre Mannschaft schimpften und lautstark ihren Unmut äußerten. Den „Audi-Städtern“ gelang es über die komplette Hälfte hinweg, einen 4-5 Tore- Vorsprung zu wahren. Aigner verkürzte kurz vor der Halbzeitsirene auf drei Treffer, mit 11:14 ging es in die Pause. Auch wenn es nach außen nicht so aussah, witterte der HCD seine Chance, hier heute Punkte zu holen. In der Defensive stand man Ende der zweiten Hälfte stabiler und vorne setzte man nun endlich das um, was Meinberger forderte. Lediglich an der Stellschraube „Chancenverwertung“ musste man noch schrauben, dann wäre definitiv Zählbares drin gewesen. Und in die zweite Hälfte ging es gleich mit Schwung. Stubhahn verkürzt auf zwei Tore, und hinten fand der wieder richtig stark aufgelegte Denis Detlaf im Tor der Deggendorfer auch immer besser in die Partie. Und nach dem 14:15 Anschlusstreffer durch Kohlbauer (33. Minute) war plötzlich wieder Alles möglich. Die Stimmung auf dem Zenit, die Halle bebte. Und jetzt hatte sogar Stubhahn den Ausgleich in der Hand, scheiterte jedoch wieder am klasse Ingolstädter Torhüter. Das wäre die Möglichkeit gewesen, das Momentum auf Deggendorfer Seite zu holen. Doch so kam es, dass die Gäste wieder Oberwasser bekommen. Innerhalb von 5 Minuten erhöhen sie wieder auf 16:20 (41. Minute). Durch Roth und Stubhahn verkürzen die Hausherren wieder, schaffen es aber nicht, sich nochmal an ein Unentschieden ranzukämpfen. So verwaltet Ingolstadt den Vorsprung clever, legt jedes Mal erneut vor, als die Deggendorfer etwas rankommen. Diesen Vorsprung bringen die Gäste dann auch ins Ziel, die Partie endet mit 25:28 und die Deggendorfer stehen nach einer guten, kämpferischen Leistung erneut ohne Punkte da. „Wir haben einfach die Anfangsphase verschlafen. Doch als wir in die Partie gefunden haben, waren wir ein ebenbürtiger Gegner. Nur Schade, dass wir dann so oft am Torgestänge und dem Torhüter gescheitert sind, sonst wär mehr drin gewesen. Ich bin trotzdem zufrieden, dass wir bis zur Letzten Minute gekämpft haben. Wir befinden uns einfach noch in einer Findungsphase. Dass da von heute auf morgen nicht alles klappen kann, ist klar“, so Coach Meinberger. Durch den gleichzeitigen Sieg von Dachau gegen Burghausen, rutscht der HCD nun auf Tabellenplatz 10 ab und hat es nun noch härter, den Anschluss zu halten. Mit dem Tabellen-Dritten aus Landshut kommt aber nächste Woche schon wieder der nächste harte Brocken daher. Für Deggendorf spielten:

(Tor) Detlaf, (Feld) Lotos(7), Roth(4), Stubhahn(4/2), Helber(3), Aigner(3), Kohlbauer(1), Preiß(1), Zaglauer(1), Grbic(1), Baumann, Sandweger, Buchner und Schoenenberg.

Sie einzige siegreiche Mannschaft des Wochenendes war die männliche B-Jugend. Sie gewann ihr Match gegen den TSV Taufkirchen/Vils mit 24:16. Die weibliche B-Jugend kämpfte lange stark ersatzgeschwächt. Am Ende musste man sich jedoch leider der HSG Freising-Neufahrn mit 18:22 beugen. Auch die Damen-Spielgemeinschaft der DSG Straubing-Deggendorf zog leider den Kürzeren. Auch sie gingen stark ersatzgeschwächt ins Spiel und konnten gegen den SC Eching leider nur kurz zu Beginn mithalten. Am Ende hieß es dann 17:27 für die Gäste.

 

02.02.2020 - Ein Schritt vor, zwei zurück

HC kann Leistung nicht bestätigen und verliert kläglich gegen SC Eching

Alle dachten der Knoten sei endlich geplatzt. Nach einer tollen Leistung in der Vorwoche und einem frei aufspielendem Team, das wieder Spaß machte, wurden die Mannen vom HC Deggendorf wieder hart ausgebremst. In einem „4-Punkte-Spiel“ gegen den Verfolger im Keller, SC Eching, zog man mit 21:18 den Kürzeren.

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, hatten die Deggendorfer jeden Grund, zuversichtlich in diese Partie zu gehen. Vor Allem die Defensive zeigte sich in der Vorwoche deutlich formverbessert, dies wollte man nun bestätigen. Der HC reiste mit einem vollen Kader nach Eching, sogar Langzeitausfall Helber war mit an Bord und feierte ein Art Comeback. Lediglich auf die Außenspieler Sandweger und Preiß musste man verzichten. Mit breiter Brust, startete die Meinberger-Truppe mit derselben Aufstellung wie in der Vorwoche, außer dem wieder genesenen Laurin Roth, der in die Angriffsformation rutschte. Doch ehe sich die Deggendorfer versahen, lag man mit 2:0 hinten. Gedanklich schien man noch in der Kabine zu sein. Erst in der 5. Minute netzt Schoenenberg zum ersten Mal für seine Farben ein. Doch die Echinger agierten stark und schienen gut auf die offensive Abwehr der Deggendorfer vorbereitet zu sein. Die mit viel Laufspiel agierenden Hausherren wirbelten die nicht ganz so stabil wirkende Abwehr der Donaustädter ganz schön durcheinander. Die Folge: eine 7:3 Führung für den SC und die erste Auszeit durch Meinberger, in der er versuchte, die Mannschaft zu ordnen. Und das gelang! Helber kam und feierte mit einem Doppelschlag sein Comeback. Und durch weitere Treffer von Stubhahn, Lotos und Roth steht es plötzlich mit 8:8. Grbic im nächsten Angriff dann mit der ersten Führung für Deggendorf, jetzt waren sie zurück und voll da. Jedoch verpassten es die Deggendorfer nun zum ersten Mal, das Momentum nicht auf ihre Seite zu holen. Postwendend geht Eching durch den starken Sapi und Kleff erneut mit 11:9 in Führung. Zwischenzeitlich ein gutes BOL-Spiel, mit Spannung versetzt. Jetzt die Gäste von der Donau wieder am Drücker. Baumann gleicht zum 12:12 aus, Roth und Helber erhöhen auf 12:14. (43. Minute). Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit gelingt Eching in diesem Spielabschnitt nur ein Treffer, was einem herausragenden Torwart Denis Detlaf zu verschulden ist. Er erwischt einen Sahnetag und hält seine Mannen im Spiel. Jedoch gelingt es ihnen nun auch zum zweiten Mal, das Spiel aus der Hand zu geben. Der letzte Zug zum Tor fehlte einfach viel zu oft. Zu statisch und zu viel in der Querbewegung agieren die Gäste im offensiven Stellungsspiel. Und im Abschluss ist man dann letztendlich zu inkonsequent, lässt erneut viele Chancen liegen. Und so kam es, wie es kommen musste. Die Hausherren gewinnen wieder an Oberwasser. Zunächst gleicht Kleff zum 14:14 aus, ehe Klein, Schild und Sapi auf 18:14 erhöhen(52. Minute). Wieder Alles aus der Hand gegeben, Deggendorf gebrochen. Zwar kommt man durch Lotos und Schoenenberg nochmal auf 20:18 ran, unterm Strich reichte es aber dann nicht mehr. Der HC verliert das wichtige Duell im Tabellenkeller mit 21:18.

„Uns fehlte einfach durchgehend der letzte Zug vorm Tor. Keiner wollte so richtig die Verantwortung im Abschluss übernehmen, weshalb wir dann auch letztendlich wieder viel zu viele Fehlwürfe hatten“, so Coach Meinberger. Zwar noch kein Beinbruch, jedoch gehen diese wichtigen Punkte gegen den direkten Konkurrenten aus Eching flöten. Und mit der HG Ingolstadt wartet nächste Woche eine richtig schwere Aufgabe auf die Deggendorfer, die nun weiter ums Überleben kämpfen.

Für Deggendorf spielten: (Tor)Eberhardt, Detlaf(1), (Feld) Lotos(4), Helber(3), Schoenenberg(3), Roth(2), Stubhahn(2/1), Baumann(1), Zaglauer(1), Grbic(1), Aigner, Kohlbauer, Grill und Recica.

26.02.2020 - Ausrufezeichen im Überlebenskampf

HCD fegt Pfaffenhofen aus der Halle - auch weibliche B-Jugend siegreich

Wow! Was für ein Statement der Deggendorfer Handballer, die zurzeit im Tabellenkeller gegen den Abstieg kämpfen. Mit einer stark dezimierten Truppe schießen sie den Konkurrenten aus dem Tabellenmittelfeld Pfaffenhofen mit 25:15 aus der Halle - dabei überzeugt vor Allem die Defensive.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass es früh in der Saison bereits schon ansatzweise „um die Wurst“ geht. Denn auf dem Drittletzten Platz lebt es sich nicht allzu entspannt, wenn man bedenkt dass man in der Abstiegsregion rangiert. Deswegen war es nach zuletzt einigen Niederlagen wichtig, endlich wieder Punkte zu holen - auch für den Kopf. Doch da kommt im Abschlusstraining vor dem wichtigen Spiel schon wieder die nächste Hiobsbotschaft daher. Laurin Roth verletzte sich im Training, nach Poek der nächste wichtige Rückraum-Akteur, der den Deggendorfern fehlt. Somit war man dazu gezwungen, den an der Hand angeschlagenen Tom Aigner zumindest im Angriff auf die Platte zu schicken. Ebenso fehlte Kohlbauer als Alternative in der Abwehr. Also ein volles Lazarett und ein noch weiter dezimierter Kader von Trainer Klaus Meinberger- eine durchaus ausbaufähige Ausgangslage vor diesem Spiel.

Doch die Heimmannschaft startet gut ins Geschehen. Allen voran der etwas offensiver agierende Lotos in Kombination mit Grbic in der Abwehrmitte machten einen tollen Job. Mit einer hohen Aggressivität agierte die Truppe und machte von der ersten Minute an den Gegner in der Offensive das Leben zu Hölle. Und vorne brachte der wieder überragend aufgelegte Stubhahn den Stein zum rollen- die Hausherren gehen mit 1:0 in Führung. Schön zu sehen war, dass der Angriff mit Denker und Lenker Valentin Lotos viel ideenreicher und spielfreudiger agierte, als in den vorherigen Spielen. Nicht die Einzelaktionen, sondern die Teamleistung brachte die Fans früh zum Jubeln. Gleich nochmal zweimal Stubhahn (er netzte insgesamt 13(!) Mal ein) und der angeschlagenen Aigner aus dem Rückraum erhöhen auf 4:1 (10. Minute). Zwar fanden die Gäste von der Ilm mit der Zeit besser ins Spiel, jedoch konnten die Deggendorfer, auch durch eine tolle Torwartleistung von Detlaf und Eberhardt, immer einen kleinen Vorsprung bewahren. Schoenenberg, neben Stubhahn der Spieler der meisten zu überzeugen wusste, verwaltet den Vorsprung mit dem 7:4 (19. Minute). Durch zum Teil doch etwas fahrigen Abschlüssen auch im Deggendorfer Angriffsspiel, war es eine in der ersten Hälfte sehr torarme Partie. Aus der Sicht der HC Abwehr jedoch ein tolles Zeichen. Bis zur Halbzeitsirene konnte man die Gäste bei nur 8 Treffern halten. Zwar gelangen selbst auch nur 11, bedeutete jedoch eine drei Tore Führung zur Pause. Coach Meinberger zeigte sich in der Ansprache sichtlich zufrieden. Mahnte jedoch die Mannschaft, dass noch eine Halbzeit zu spielen ist und die Wechselmöglichkeiten beschränkt seien. Die Lösung: Intelligent spielen und in den richtigen Momenten das Tempo rausnehmen. Hauptsache die Abwehr agiert weiterhin so aggressiv und gut. Und die Deggendorfer legten gleich wieder nach. Ein vierfacher Stubhahn mit sehenswerten Treffern erhöht auf 15:9. Die Mannen von der Donau jetzt fast wie in Ekstase. Und wenn das noch nicht reichen sollte, legte die Überraschung des Spiels Dominic Schoenenberg gleich noch mit zwei Tempogegenstößen nach, die Halle bebt und Deggendorf führt 17:9 (38. Minute). Was für ein Spiel. Sollte das schon die frühe Vorentscheidung gewesen sein. Vielleicht! Jedoch kann es ja im Handball bekanntlich sehr schnell gehen. Doch die Hausherren bleiben am Ball. Erneut Schoenenberg und Stubhahn zum 19:11. Pfaffenhofen kämpfte und versuchte Alles, jedoch konnten sie den Deggendorfern an diesem Tag weder im Angriff, noch in der Abwehr das Wasser reichen. Sandweger und Zaglauer erhöhen durch ihre Treffer zum ersten Mal auf eine 10-Tore-Führung (55. Minute). Die Mannschaft lässt sich von den Fans feiern und überzeugt seit Langem Mal wieder auf ganzer Linie. Damit sichert man sich vor erneut circa 200 Fans wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg und kann auf Pfaffenhofen einiges gut machen. Der HC schiebt sich auf Platz 9 und kann nächste Woche gegen den SC Eching einen weiteren Konkurrenten im Keller noch weiter hinter sich lassen. Für Deggendorf spielten: (Tor) Detlaf, Eberhardt (Feld) Stubhahn(13/6), Schoenenberg(5), Aigner(2), Lotos, Sandweger, Zaglauer, Buchner, Grbic(je 1 Tor), Baumann, Grill und Recica.

Ebenfalls erfreulich ist der nächste Sieg der weiblichen B-Jugend in der Bezirksoberliga. Gegen den Tabellenzweiten aus Grafing gelang die Überraschung und man gewann nach einer tollen Leistung mit 21:17.

In einem als Turnier ausgetragenen Spieltag konnte auch die männliche D-Jugend einmal Siegen. Zwar verlor man gegen die SSG Metten mit 15:21, jedoch gelang ein 27:18-Erfolg gegen die SG Naabtal.

19.01.2020 -Leider wieder nur 50 Minuten

HC hält lange mit, muss sich dann aber Tabellenführer beugen

Lange sah es so aus, als könnten die Mannen vom HC Deggendorf den Tabellenführer aus Burghausen am Sonntagnachmittag ärgern oder sogar um Punkte bringen. Jedoch reichte es letztendlich nicht ganz. Gen Ende machte sich die deutlich dünne Personaldecke bemerkbar uns der HC verlor mit 30:23.

Dass in dieser Partie nur schwer Punkte zu entführen sind, war von Vorhinein relativ klar. Nicht nur, dass die Tabellensituation (Burghausen Tabellenführer, Deggendorf 10.) klar für sich sprach, sondern auch, weil Deggendorf auf einige Akteure verzichten musste. Mit Poek, Aigner, Kohlbauer, Zaglauer und Detlaf fehlen gleich 5 wichtige Spieler auf Seiten der Deggendorfer, zum größten Teil leider auch noch verletzt mit ungewisser Rehabilitationsdauer. Nichts desto trotz wollte das Team um Neutrainer Klaus Meinberger alles geben und das eventuell nicht für möglich Gehaltene erreichen. Und es sah von Beginn an gar nicht mal so schlecht aus. Die Hausherren legten gleich mit 3:1 vor, ehe die Deggendorfer durch einen toll aufgelegten Lotos und Roth zum 3:3 ausgleichen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in der ersten Hälfte, was vor Allem auch daran lag, dass beide Teams sowohl in der Rückwärtsbewegung, als auch in der Deckung ordentliche Probleme hatten. Und die oft fragwürdig entscheidenden Unparteiischen, trugen den Rest dazu bei. Über die Spielstände 7:7 und 10:10, schaffte es keine Mannschaft so richtig, sich abzusetzen. Erst in der 25. Minute gelang Wacker ein 2-Tore-Vorsprung, den sie jedoch nicht ganz in die Halbzeit retten konnten. Spielstand beim Klang der Sirene: 15:14. Spätestens jetzt war klar, dass die Gäste aus Deggendorf hier durchaus was holen könnten. Dazu müssten aber alle Zahnräder ineinander greifen, was aufgrund der mageren Wechselmöglichkeiten sehr schwer werden würde. Doch die Donaustädter warfen alles in die Waagschale und hielten mit ganzer Kraft dagegen. Bis zur 40. Minute hätten die HCler sogar fünf Mal die Möglichkeit gehabt, in Führung zu gehen. Jedoch verpassten die Deggendorfer ein ums andere Mal, das Momentum auf ihre Seite zu holen. Und so kam es wie es kommen musste. Die Hausherren nutzen die langsam schwindenden Kräfte eiskalt aus, erhöhen von 19:19 auf 23:19 (45.Minute). Noch 15 Minuten auf der Uhr, jeder weiß, dass im Handball da noch Alles möglich ist. Jedoch machte sich mehr und mehr bemerkbar, dass der Großteil der Spieler durchspielen musste. Auf 23:20 konnte man nochmal anschließen, dann machte der Tabellenführer jedoch den Sack zu und gewann verdient, aber in der Summe etwas zu hoch mit 30:23. „Es wäre durchaus mehr drin gewesen, jedoch haben wir dann leider unterm Strich wieder zu viele Fehler gemacht und zu viele Chancen vergeben“, so Co-Trainer Helber. Damit startet der HC mit einer Niederlage in die Rückrunde. In der Tabelle ist jedoch noch einiges möglich. Jetzt heißt es die Konzentration auf die Spiele zu legen, in denen man die Punkte holen MUSS. Los geht’s gleich nächste Woche. Da gastiert dann der MTV Pfaffenhofen in der Bogenbach-Arena, ein direkter Kontrahent aus dem Tabellenmittelfeld.

Für Deggendorf spielten: (Tor) Eberhardt, (Feld) Lotos(6/1), Stubhahn’(4/1), Grbic(3), Baumann(2), Roth(2), Sandweger(2), Preiß(2), Schoenenberg und Recica.

Dez 2019 - Trainerwechsel beim HCD

Deggendorf zieht nach zuletzt desaströsen Leistungen die Reißleine

Mit viel Euphorie gingen die Mannen des HC Deggendorf nach der vergangenen Spielzeit in die neue Saison. Nach dem 5. Platz im letzten Jahr, wollte man sich auch dieses Jahr wieder im Mittelfeld etablieren, wohl wissend dass das zweite Jahr immer härter und die Personalsituation etwas schwieriger ist. Doch nachdem die Truppe um Trainer Vaclav Hajsman schon mit Schwierigkeiten in die Saison startete, wurden zuletzt zwei wichtige Spiele gegen Mitkonkurrenten katastrophal verloren. „Nicht die Tatsache, dass wir verloren haben ist für mich schlimm, sondern die Art wie“, so Präsident Karl Ebner. „Es fehlt einfach das Feuer, die Jungs hatten gar kein Aufbäumen mehr. Das, was die Fans die vergangenen Spiele gesehen hatten, war keine Mannschaft“, so Ebner weiter. Im Zuge dessen beschloss die Vorstandschaft des HC Deggendorf die Konsequenz zu ziehen.

Neuer Trainer zumindest bis Saisonende ist bei den meisten Deggendorfern kein neues Gesicht mehr. Klaus Meinberger wird die Mannschaft jetzt mit einem erweiterten Trainerstab führen. Meinberger war zuletzt zu Bezirksoberligazeiten in Deggendorf als Trainer tätig, unter ihm spielte u.a. auch noch Co-Trainer Kai Herrlich. Damals schaffte er mit seiner Truppe sogar den Aufstieg in die Landesliga, die bislang höchste Spielklasse in der Geschichte des Deggendorfer Handballs. Also ein mehr als erfahrener Mann an den Rudern. „Wir wollen jetzt zunächst die Mannschaft stabilisieren und wieder ein Team daraus machen, das Spaß am Handballspielen hat“, so Meinberger. „Dann kommt der Erfolg auch sicher wieder von selbst“. Nun hat Meinberger drei Trainingseinheiten Zeit, um die Jungs auf das Derby gegen Metten vorzubereiten. Jenes steigt am 11. Januar in Metten.

14.12.2019 - Desaster zum heimischen Jahresabschluss

Desolate Leistung kostet HC wichtige Punkte - Damen erstmals siegreich

Enttäuschte Blicke, hängende Köpfe, schnell verschwanden die Deggendorfer in ihre Kabine. Denn nach einer der schlechtesten Saisonleistungen wollte man sich vor den rund 200 Fans in der Comenius-Halle einfach nur verstecken. Gegen den direkten Tabellen-Konkurrenten aus Pfarrkirchen hieß es zum Schluss 29:35.

Mit einer doch sehr guten Stimmung gingen die Deggendorfer in die Partie. Einziger Knackpunkt der den Coaches Hajsman, Helber und Herrlich wieder Mal sorgen bereitete, war die Personalsituation. Mit Poek und Buchner fehlten zwei Alternativen im Rückraum, womit Stubhahn von Beginn an wieder im Rückraum an der Seite von Lotos und Grbic agieren musste. Und die gute Stimmung des Teams, zeigte sich sofort auf der Platte wieder. In der Abwehr agierte man konsequent, und nach vorne legte man mit dem Tempospiel gut vor. Roth, Grbic und Kohlbauer legten vor, ehe Pfarrkirchen mit ihrem routinierten Duo Bauer und Tartler auf 4:4 ausglich. Dann zeigte Stubhahn Mal wieder kurz, dass er dieses Jahr richtig gut drauf ist. Drei Treffer in Folge, insgesamt waren es wieder starke 8, erhöhten auf 8:4. Die Coaches und die Fans begeistert, alles schien nach Plan zu verlaufen (15. Minute). Doch dann fingen die Hausherren plötzlich an, den Faden zu verlieren. Einfache technische Fehler und fehlende Konsequenz in der Abwehr luden die Gäste dazu ein, im Handumdrehen auf 9:9 auszugleichen. Und jetzt kamen die Rottaler erst richtig in Fahrt. Vor Allem Tom Bauer bekam man gar nicht mehr in den Griff, bis zur Pause stand es bereits 12:14. Doch da bereits schon hängende Köpfe bei den Donaustädtern zu sehen, kein Antrieb, keine Emotion. Und das sollte ihnen in der zweiten Halbzeit dann weiter zum Verhängnis werden. Zurück auf der Platte dauerte es dann keine drei Minuten, ehe die Gäste durch Bauer und Tartler, die in diesem Spiel zusammen 18 Treffer erzielten, auf 12:17 erhöhen. Wer denken sollte, die Deggendorfer rauften sich im letzten Heimspiel des Jahres 2019 jetzt erst recht nochmal auf, der sollte sich leider irren. Zwar kam man über Grbic nochmal kurz bis auf drei Tore ran (17:20), jedoch war mehr nicht mehr drin ab diesem Abend. Bereits früh im Spiel war die Messe gelesen, Pfarrkirchen zieht Tor für Tor davon und stürzt den HC wieder in die Abstiegsregion. Am Ende heißt es 29:35, unterm Strich auch in der Höhe verdient verloren. Jetzt haben die Deggendorfer eine Woche Zeit um sich auf das letzte Spiel des Jahres und gleichzeitig das nächste Rottal-Derby vorzubereiten. Denn am Samstag geht es dann zum TV Eggenfelden. Für Deggendorf spielten: (Tor) Slavik, Eberhardt, Detlaf, (Feld) Stubhahn(8), Kohlbauer(6/3), Aigner(4), Lotos(3), Sandweger(2), Roth(2), Grbic(2), Grill(1), Zaglauer(1), Baumann und Preiß.

Für eine kleine Überraschung sorgte bereits am Nachmittag die männliche B-Jugend. Im Lokalderby gegen den Tabellenführer der SSG Metten konnte man überraschend einen Punkt holen. Die Partie endete mit 17:17, wobei man durch einen 7-Meter kurz vor Schluss das Spiel sogar noch hätte gewinnen können.

Die ersten Punkte der Saison konnten die Damen holen. Gegen den TV Altötting II konnte man mit 27:19 die Oberhand behalten.

 

11.11.2019 - 2 Rote Karten, 2 Punkte

HC Deggendorf macht es erneut unnötig spannend

Es schien zunächst so, als würde es eine klare Angelegenheit werden. Jedoch machte sich der HC Deggendorf gen Ende der Parte das Leben selbst wieder schwer und musste den zweiten Saisonsieg über die Ziellinie „schleppen“. Letztendlich stand dann aber trotzdem ein verdienter 28:25 Erfolg zu Buche.

Zuversichtlich zeigten sich die Trainer Hajsman und Helber vor dem Spiel. Das hatte einige Gründe: Zum einen gab es doch ein kleines Comeback. Und zwar nicht auf dem Spielfeld, sondern daneben. Ex-Co Trainer Kai Herrlich agierte wieder von der Bank aus und da könnte er in Zukunft als Ergänzung auf der Bank wohl noch Öfter zu sehen sein. Zum anderen kehrten mit Zjelko Grbic und Tom Aigner zwei wichtige Säulen im Spiel der Deggendorfer zurück. Zwar fehlte mit Michel Poek ein anderer wichtiger Akteur, jedoch stand man trotzdem bereits unter Zugzwang. Denn mit dem VfL Waldkraiburg gastierte der Tabellenvorletzte am Bogenbach. Eine erneute Niederlage würde die Deggendorfer bereits früh in den Abstiegskampf verwickeln. Daher forderte Hajsman von Minute Eins an vollen Einsatz und Motivation um vor einer erneut tollen Kulisse von ca. 200 Zuschauern die zwei Punkte zu behalten. Und genau so legten die Hausherren los. Hinten stand man mit der defensiven Deckung um Mittelblock Roth/Stubhahn bombenfest, hinten im Kasten hielt Eberhardt klasse und nach vorne spielte man unwiderstehlichen Tempohandball mit tollen Anspielen und Treffern. Vor Allem Oliver Grill auf der Außenposition erwischte einen Sahnestart und netzte zweimal ein zum 3:0. Erneut Grill, Grbic, Roth und Zaglauer - alle durften zu Beginn mal einnetzen und im Handumdrehen stand es 7:1 (10. Minute) ehe die Gäste die grüne Karte zum Time-Out zücken. Die Halle bebte bereits früh, die Mannschaft schien im Vergleich zu den vorherigen Spielen wie ausgewechselt. Die Deggendorfer machten munter weiter und konnten bis zur 20. Minute ihren Abstand halten (11:6). Jedoch passierte dann genau das, was den Donaustädter in letzter Zeit schon des Öfteren passierte - ein Knick im Spiel. Das war zum einen zwar der hart geführten Spielweise im gesamten Spielverlauf geschuldet (insgesamt 13 2-Minuten-Strafen und 2 rote Karten), zum anderen aber auch den beiden Unparteiischen, die zum Teil nicht nachvollziehbare Entscheidungen trafen. Gleich eine doppelte Unterzahl-Situation für den HC, bei der sie aber unnachahmlichen Kampf und Klasse zeigten und nur einen Treffer kassieren und durch Lotos sogar einen erzielen. Die Gäste kamen nochmal kurz ran, mit 15:10 ging es aber dann doch in die Halbzeitpause. Die Coaches zeigten sich sehr zufrieden, warnten aber mal wieder vor dem Beginn der zweiten Hälfte, bei der man durch einen Fehlstart schon einige Partien aus der Hand gab. Und rein ging es in die zweite Hälfte, in der Grbic und Grill gleich die ersten Deggendorfer Treffer erzielen. Doch dann ein erster Knackpunkt im Spiel, der die Sache zum Schluss doch nochmal spannend machte. Stubhahn, der bis dahin erneut, sowohl im Angriff, als auch in der Defensive, ein klasse Spiel zeigte, bekommt bereits in der 38. Minute die rote Karte. Wie reagiert nun die Mannschaft? Sie begann zu wackeln. Waldkraiburg kämpft sich durch Maros und Lode auf zwei Tore ran (18:16). Durch Deggendorf zeigt Moral und Kampfgeist und erhöht durch einen doppelten Lotos und Grbic auf 21:18 (48. Minute). Doch die Gegner haben nun ihre Chance gewittert und spätestens als Maros das 23:22 erzielt, war Alles wieder offen. Sollte der HC wieder auf den letzten Metern Federn lassen? Nein! Denn jetzt agieren die Gäste leichtfertig. Eine doppelte 2-Minuten-Strafe lud die Heimtruppe in Person von Grbic, Roth und Kohlbauer ein, den Vorsprung wieder zu erhöhen (26:22). Die Entscheidung? Denkste! Laurin Roth sieht in der 57. Minute ebenfalls aufgrund von drei Zeitstrafen den roten Karton. Eigentlich sollte das zu diesem Zeitpunkt kein Beinbruch mehr sein. Doch innerhalb von zwei Minuten, verkürzt der VfL plötzlich nochmal auf 26:25 (59. Minute). Eine an Spannung kaum zu übertreffende Schlussphase! Letztendlich waren es aber dann Buchner und Baumann, die sich als Matchwinner avancierten und das Spiel mit 28:25 heimschaukelten. Ein unnötig knappes Ende der Partie. „Mit der ersten Halbzeit bin Ich sehr zufrieden, mit der zweiten jedoch nicht so. Da war wieder noch Luft nach oben. Aber im Großen und Ganzen haben wir verdient gewonnen und eine tolle Teamleistung gezeigt.“ so Coach Hajsman. Wichtige Punkte für den HC, der nach einem spielfreien Wochenende gegen den ASV Dachau die nächsten Punkte holen will.

 

Für Deggendorf spielten: (Tor) Eberhardt, Slavik, Detlaf (Feld) Lotos(6), Grbic(6), Grill(5), Stubhahn(2), Roth(2), Kohlbauer(2/1), Aigner(2/1), Baumann(1), Buchner(1), Zaglauer(1) und Preiß.

04.11.2019 - HC geht erneut leer aus

Auch gegen Landshut II ist nicht mehr drin - auch Damen erneut ohne Punkte

Kurzzeitig keimte bei den erneut ca. 200 Fans in der Halle Hoffnung auf, doch dann ging den Mannen vom HC Deggendorf im Schlussspurt doch wieder die Luft aus. In einem lang umkämpften Spiel, zieht man letztendlich doch klar mit 25:32 den Kürzeren.

Eigentlich standen die Zeichen gar nicht mal so schlecht. Die einzige Hiobsbotschaft für die Mannschaft war eine erneute Knieverletzung von Fritz Helber, die er sich im Abschlusstraining zuzog. Sein Comeback muss daher noch warten. Auch nach wie vor fehlten Grbic und Aigner aus persönlichen Gründen. Jedoch wieder mit an Bord war Michel Poek. Und auch einen Debütanten bekamen die HC-Anhänger zu sehen. Julius Kühner kommt zukünftig mit einem Doppelspielrecht beim HC zum Einsatz. Er spielte zuletzt in der Jugend auch Höherklassig in der Landesliga und soll die Deggendorfer im Rückraum verstärken.

Anders als in den vorherigen Spielen startete die Heimmannschaft im Angriff sehr treffsicher. Fast jeder Wurf saß, egal ob es Lotos, Poek, Roth oder Stubhahn war. So schaffte man es vorne, innerhalb 8 Minuten, 5 Treffer zu erzielen. Jedoch hatte man auch anders als zuvor, in der Abwehr Probleme, die Gegner in den Griff zu bekommen. Zwar versuchten die HCler durch eine offensive Abwehr-Formation die starken Rückraumschützen um Axthaler aus dem Spiel zu nehmen. Allerdings schafften es die Landshuter durch geschicktes Tempospiel immer wieder die Heim-Defensive zu überlisten. So gelang es den Gästen in einer torreichen Anfangsphase in besagten 8 Minuten ebenso 5 Treffer zu erzielen. Die Partie war in weiteren Verlauf absolut ausgeglichen. Zunehmend parierten auf beiden Seiten die Torhüter mehr Bälle, ein attraktives Handballspiel entwickelte sich. Schön zu sehen war vor Allem, dass sich die Tore auf Deggendorfer Seite relativ ausgeglichen auf alle Spieler verteilten. Jedoch verloren die Donaustädter kurz vor der Halbzeit plötzlich den Faden. Unsicherheit im Torabschluss und leichte Fehler luden die Landeshauptstädter förmlich dazu ein, dann bis zur Halbzeit doch noch auf 11:14 zu erhöhen. In der Pause stellten die Trainer Hajsman und Helber klar, was zu ändern ist, um hier die Punkte in der Heimat zu behalten. Denn das wäre an diesem Nachmittag definitiv möglich gewesen. Doch die Gäste hatten den besseren Start: postwendend nach dem Wiederanpfiff erhöhen die TGler auf 11:16. Bahnt sich jetzt das nächste Debakel an? Keineswegs! Denn beim Spielstand von 13:18 (35. Minuten) macht es plötzlich „Klick“ bei den Deggendorfer, sie legten den Schalter um. Zaglauer, Roth und dreimal der erneut stark aufspielende Stubhahn legen einen 5:0-Lauf hin und gleichen zum 18:18 aus. Die Halle bebt, das Spiel wieder komplett offen. Jetzt entstand erneut ein offener Schlagabtausch. Der Eine legte vor, der Andere zog nach. Zumindest bis zum Spielstand von 22:22. Nun erneut ein „Klick“ bei Deggendorf, der Schalter sprang jedoch zurück. Plötzlich verlor man den Faden, was wohl auch etwas der schwindenden Kraft zu verschulden ist. Schlechte Torabschlüsse, Fehlpässe, technische Fehler. Deggendorf gelingt nun 10 Minuten lang kein Treffer, die TG nutzt das eiskalt aus: mit einem 10:0- Lauf innerhalb dieser 10 Minuten schießen sie die Heimtruppe urplötzlich aus der Halle, Unverständnis bei den Fans, Trainern und auch Spielern. (Stand: 22:32) Zwar gehören die letzten drei Treffer den Deggendorfern, trotzdem muss man sich dann doch klar mit 25:32 geschlagen geben. Noch kein Genickbruch für den HCD, jedoch ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Weiterhin rangiert man mit 2:8 Punkten auf dem 10. und damit drittletzten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag hat man bereits bei einem erneuten Heimspiel die Möglichkeit gegen den Vorletzten aus Waldkraiburg, endlich wieder Punkte zu sammeln. Für Deggendorf spielten: (Tor) Detlaf, Slavik, Eberhardt (Feld) Stubhahn(9), Poek(4), Roth(4), Zaglauer(3), Lotos(2), Grill(1), Preiß(1/1), Kühner(1), Sandweger, Buchner und Schoenenberg.

Eine erneute Niederlage musste leider auch die Damenmannschaft hinnehmen. In ihrem Heimspiel gegen die SVG Burgkirchen verlor man am Ende mit 13:21. Und auch die männliche B-Jugend konnte nicht Punkten an diesem Wochenende. Die sonst sehr erfolgreiche Truppe verlor knapp mit 26:27 ebenfalls gegen die TG Landshut II. Das einzige Erfolgserlebnis an diesem Sonntag konnte die weibliche B-Jugend verbuchen. Sie gewannen deutlich mit 33:22 gegen den TSV Vaterstetten und holen die ersten Punkte der Saison.

20.10.2019 - Stubhahn überragt - HCD holt erste Punkte

Deggendorf kämpft sich nach Stotterstart zurück und siegt 25:23 gegen Eching

Es sah bereits erneut so aus, als würde der Fehlstart der Deggendorfer Handballer in die neue Saison noch in die Verlängerung gehen. Doch durch eine tolle Teamleistung, vor Allem in der Abwehr, und einem überragenden Jakob Stubhahn, holt kan die ersten zwei Punkte der neuen Spielzeit.

Doch nun von Anfang an. Von vorne herein war klar, dass da Spiel gegen Eching kein gemütlicher Sonntags-Spaziergang wird. Zu oft gingen in Vergangenheit die Partien knapp aus, die Deggendorfer mussten oft zittern, sich zurückkämpfen oder verloren sogar. Genauso unsicher wie der Ausgang der Partie, war auch die Kaderplanung der Coaches Hajsman und Helber. Helber setzte nochmal aus und verschiebt sein Comeback weiter. Ebenso ungewiss war der Einsatz von Lotos und Zaglauer, die nach einer Woche Grippe noch nicht genau wussten, wie fit sie sind. Michael Buchner hatte es auch erwischt, er fehlte komplett. Und auch Torhüter Slavik fehlte. Somit startete die Heimmannschaft mit Grbic, Stubhahn und Roth im Rückraum, sowie mit einer defensiven Abwehrformation. Doch beide Mannschaften fanden vor Allem in Angriff überhaupt nicht in die Partie. Sei es das fehlende Haftmittel am Ball oder die Nervosität aufgrund der Niederlagen zu Saisonbeginn - das Spiel war am Anfang geprägt von Ballverlusten und Fehlwürfen. Der zweite Treffer der Partie zum

0:2 für Eching durch Klein, fiel erst in der 8. Minute. Und die Heimtruppe? Die brauchte sogar 10 Minuten(!) bis der Ball das erste Mal durch Stubhahn den Weg in die Maschen fand. Vor Allem im Spiel 6 gegen 6 im Angriff taten sich die Donaustädter zu Beginn unglaublich schwer. Erschwerend kam hinzu, dass Aaron Zaglauer mit einem tiefen Cut in der Lippe frühzeitig aus dem Spiel war. Dafür fanden aber die Echingeer besser in die Partie. Und ehe man sich versah, führten die Gäste mit 2:7 (17. Minute). Die Trainer mussten reagieren! Hajsman stellt auf eine offensivere Abwehrformation um, um vor Allem im Angriff mehr über einfache Treffer zum Torerfolg zu kommen. Und diese Maßnahme sollte fruchten! Zweimal Roth und einmal Stubhahn verkürzen auf 5:7. Der Sand war aus dem Getriebe, die Partie jetzt wieder offen. Die Gäste taten sich sichtlich schwer mit der neuen Abwehrformation, der Goalgetter der Echinger Schild kam kaum zum Zug. Und in der Offensive, stellte man nun auch endlich das Visier ein. Dreimal Stubhahn, der einen echten Sahnetag erwischte, verkürzt noch vor der Halbzeit auf 9:10. Die gut besuchte Comenius-Halle mit erneut knapp 150 Zuschauern war wieder voll da. Mit 9:11 ging es in die Pause, der HCD am Drücker. Und die Divise der Halbzeitansprache war klar - genauso weiter machen! Und das setzte die Heimmannschaft weiterhin klasse um. Roth und Stubhahn gleichen zum ersten Mal an diesem Tag aus (11:11), ehe dann Tom Aigner dreimal in Folge einnetzt und zum 14:16 für den HC erhöht. Jetzt bebte die Halle, das Momentum nun voll auf Seiten der Deggendorfer. Und jetzt erneut die Große Stubhahn-Show der unter anderem mit einem Sehenswerten Dreher im Gegenstoß dreimal hintereinander trifft um allmählich den HC auf die Siegesspur zu bringen(18:16, 45. Minute). Doch der SC Eching wollte sich natürlich nicht kampflos ergeben. Schild fand nun besser in die Partie und gleicht wiederum zum 19:19 aus. Es entwickelte sich eine heiße Endphase, die an Spannung kaum zu übertreffen war. Die Deggendorfer legten vor, der SC zog nach. Doch dies gelang den Gästen dann scheinbar nur noch kurz, denn durch Lotos und Stubhahn konnten die Mannen vom Bogenbach auf 3 Treffer Unterschied erhöhen, die Messe schien gelesen. Doch plötzlich kamen die Gäste nochmal zurück und verkürzen fünf Minuten vor Ende auf 23:22. Lotos legt wieder vor, Schild zieht erneut nach (24:23). Die Spannung nicht mehr auszuhalten, nur noch wenige Sekunden zu spielen. Und dann ist es letztendlich Michel Poek, der mit einer tollen Einzelaktion den Gnadenstoß setzt und die Deggendorfer jubeln lässt. Durch diese kämpferische Teamleistung sind nun die ersten zwei Punkte eingefahren, die Deggendorfer nun endlich in der neuen Saison angekommen. „Nach den ersten Minuten war ich sehr skeptisch, dass wir heute hier die Punkte behalten. Aber nach dieser Teamleistung haben es die Jungs dann auch verdient! Ich hoffe Jakob (Stubhahn) war noch Lotto spielen. Dem hat ja einfach alles geklappt heute“, scherzt Trainer Helber nach dem Spiel. Mit diesen ersten zwei Punkten liegt der HC nun auf dem 8. Tabellenplatz und hat nun wieder alle Möglichkeiten offen. Für Deggendorf spielten: (Tor) Detlaf, Eberhardt (Feld) Stubhahn (11), Aigner(5/3), Roth(4), Poek(3), Lotos(2), Sandweger, Grill, Baumann, Kohlbauer, Preiß, Zaglauer und Grbic.

Eine knappe Niederlage musste die weibliche B-Jugend hinnehmen. Im Spiel gegen den SV Anzing zog man leider nach einer tollen Aufholjagd mit 17:18 den Kürzeren.

Und auch die Damen verloren leider ihr erstes Saisonspiel. Sie verloren gegen den TSV Wartenberg mit 11:17.

 

18.10.2019 - HCD früh unter Druck

Deggendorfer wollen erste Punkte der Saison holen - erstes Spiel der Damen

Im Fachjargon nennt man es wohl einen klassischen „Fehlstart“. Denn die neue Bezirksoberliga-Saison hat sich der HC Deggendorf wohl anders vorgestellt. Null Punkte aus den ersten beiden Partien, zuletzt die desolate Leistung gegen Aufsteiger Pfaffenhofen und daraus resultierend der letzte Tabellenplatz. So sieht vorerst das Resümee beim HC aus. Doch das soll sich am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr dringlichst ändern. Denn dann wollen die Mannen von der Donau vor heimischem Publikum in der Comenius Halle die ersten Punkte holen. Zu Gast ist der SC Eching, mit dem man in der Vergangenheit oft spannende Duelle ausfightete. Denn sowohl in der Bezirksliga, als auch in der Bezirksoberliga ging es oft heiß her: knappe Ergebnisse und rote Karten keine Seltenheit. Vor Allem Einen sollten die Deggendorfer gut im Auge behalten: Thomas Schild. Der Rückraum-Bomber der Echinger ist Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel der Gegner und den gilt es kalt zu stellen. Zuletzt verloren jedoch auch die Echinger bei einem Aufsteiger, der HG Ingolstadt (23:30). Die Echinger reisen also auch mit Wut im Bauch an- die Heimmannschaft sollte gewarnt sein. Jedoch kann Coach Hajsman durchaus mit einem guten Gefühl in die Partie gehen. Der Kader ist voll, alle Spieler sind bis auf kleinere Blessuren mit an Bord. Und eventuell sogar mit einer Überraschung: Fritz Helber unterzieht sich unter der Woche noch einigen Fitnesstest, um zu sehen, inwiefern das kaputte Knie mitspielt. Vielleicht kann man am kommenden Sonntag schon mit einem kleinen Comeback rechnen. Mit oder ohne ihn, die HCler sind heiß und wollen auf heimischen Parkett endlich in der BOL ankommen. Für Deggendorf spielen: (Tor) Slavik, Detlaf, Eberhardt (Feld) Stubhahn, Baumann, Sandweger, Aigner, Zaglauer, Kohlbauer, Lotos, Roth, Poek, Grbic, Buchner und Grill.

Wer noch nicht genug von Handball hat, kommt jedenfalls Sonntag auf seine kosten. Das Vorspiel der Herren bestreitet die weibliche B-Jugend um 14:30 Uhr. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung am vergangenen Wochenende, wollen auch die Mädels die ersten Punkte der Saison holen.

Und auch im Anschluss an das Herrenspiel gibts noch einen drauf. Denn dann bestreiten um 18:30 Uhr die Damen ihr erstes Saisonspiel.

07.10.2019 - Aufholjagd zu spät gestartet

HCD verliert nach desolater erster Halbzeit in Pfaffenhofen- Jugenden erfolgreicher

Da staunten die Deggendorfer Handballer am vergangenen Samstag nicht schlecht. Waren doch eigentlich die Gegner aus Pfaffenhofen alte Bekannte aus den vergangenen Spielzeiten. Denn gegen die die Kontrahenten aus Oberbayern hatte man wohl in den letzten Jahren oft genug saisonentscheidende Partien. Doch plötzlich stand eine komplett neu gruppierte, junge, flinke Truppe auf der Platte. Die Coaches Hajsman und Helber sahen sich verdutzt an, frei nach dem Motto „auf wen sollte man denn jetzt Acht geben“. Dann sollte sich spätestens im Spielverlauf dann herausstellen. Die Deggendorfer traten die lange Reise an die Ilm stark ersatzgeschwächt an. Ohne die Stammspieler Poek und Aigner, sowie Kohlbauer mussten die Trainer ihre Aufstellung auf die Taktiktafel bringen. Dafür wieder mit von der Partie war Linksaußen Lukas Preiß. Die Trainer starteten also mit Grbic, Lotos und Youngster Buchner im Rückraum. Doch an diesem Abend war von Anfang an richtig Sand im Getriebe. Von Anfang an fehlte die Stimmung, das Feuer, die Konzentration. Unzählige Fehlpässe, technische Fehler und weggeworfene Bälle in freie Räume, in denen tatsächlich niemand war. Das war das Einzige, was das Deggendorfer Spiel am Anfang auszeichnete. Zumindest die Abwehr im Zusammenspiel mit dem anfangs gut aufgelegten Jakub Slavik funktionierte gut. Und die „Unbekannten“ auf der Gegenseite?! Die legten los wie die Feuerwehr, so dass die Gäste von der Donau nicht wussten wie ihnen geschah. Vor Allem die neu zur Mannschaft dazu gestoßenen Rückraumakteure der Gegner Rohrmeier und Zander waren kaum in den Griff zu bekommen. Mit den heimischen Fans im Rücken, stellten die Hausherren handumdrehend über die Spielstände 4:1, 8:4 und 12:7 einen dauerhaft komfortablen Vorsprung her, den die Deggendorfer mit fehlerhaften und statischen Angriffsspiel nicht verkürzen konnten. Mit 13:7 ging es dann zum Glück endlich in die Halbzeit. Dementsprechend der gezeigten Leistung auf der Platte fiel auf die Halbzeit-Rede von Coach Hajsman aus, der seit langem Mal wieder richtig laut werden musste. Zu sehr vermisste er das „HCD-Herz“ auf dem Spielfeld, dass die Mannen aus Deggendorf die letzten Jahre ausgezeichnet hatte. Und den Spielern war durchaus bewusst, dass er Recht hatte. Und die Motivation und der Wille waren da, um das jetzt in der zweiten Halbzeit zu ändern. Eine ganz andere HC-Truppe ging jetzt aufs Spielfeld. In der Abwehr stand man weiterhin solide. Und endlich konnte man auch im Angriff das umsetzen, was die Trainer gefordert hatten. Mehr Tempo, mehr Bewegung und mehr Torgefahr aus dem Rückraum. Vor Allem Routinier Grbic und Laurin Roth netzten jetzt Ein ums andere Mal ein. Jedoch schaffte man es lange nicht, hinten den entscheidenden Zugriff zu finden. Immer wieder fanden die Würfe der Pfaffenhofener den Weg in die Maschen des Deggendorfer Tors. Erstmals in Minute 50 schafften es die Gäste durch Roth sich auf drei Tore ranzukämpfen (24:21). Durch Baumann schafft man es sogar den Abstand auf zwei Tore zu minimieren. Jedoch sollte an diesem Abend dann nicht mehr drin sein. Zu abgezockt spielen die Hausherren dann ihren geschmolzenen Vorsprung runter. Das Spiel endet mit 29:26, der Fehlstart der Deggendorfer perfekt. Zwar hätten aufgrund der tollen Aufholjagd die HCler noch einen Punkt verdient, jedoch ist die Niederlage aufgrund der desolaten ersten Hälfte auch durchaus verdient. Der HC steht nun vorerst auf dem letzten Tabellenplatz. Dann heißt es nach einem spielfreien Wochenende zuhause gegen den SC Eching, endlich von Anfang an das „HCD-Herz“ zu zeigen. Für Deggendorf spielten: (Tor) Slavik, Eberhardt, Detlaf (Feld) Grbic(8), Roth(5), Buchner(4), Lotos(3), Stubhahn(3), Preiß(2/2), Baumann(1), Sandweger, Zaglauer und Grill.

Besser lief es hingegen bei den Deggendorfer Jugendmannschaften. Die D-Jugend konnte in ihrem kleinen Turnier beide Spiele gegen Metten II und Regendreieck für sich entscheiden. Und auch die männliche B-Jugend zeigte sich von ihrer besten Seite und siegte souverän gegen die TuS Pfarrkirchen mit 33:24. Nicht so prickelnd lief der Start hingegen für die weibliche B-Jugend. In ihrem ersten Spiel in der Bezirksoberliga zogen die Mädels mit 12:22 den Kürzeren gegen den Kirchheimer SC

04.10.2019 - HCD reist Angeschlagen zum Aufsteiger

HCD reist stark Ersatzgeschwächt zum MTV Pfaffenhofen

Diese eine Auswärtspartie liegt vielen der Deggendorfer Spieler immer schwer im Magen. Denn wenn man eines weiß, dann dass die Spiele beim MTV Pfaffenhofen immer welche der unangenehmen Sorte sind. Späte Spielzeiten, eine kühle Halle mit einer Atmosphäre , die vielen Spielern Unbehagen bereitet. Und dann noch ein Aufsteiger, der den Donaustädter aus den vergangenen Jahren noch sehr gut bekannt ist. Denn oft genug ist man in den letzten Spielzeiten auf Pfaffenhofen getroffen, die es nach langen Jahren und etlichen Anläufen, endlich mal wieder in die Bezirksoberliga geschafft haben und sich dort natürlich gleich etablieren wollen. Ein sehr unangenehmer Gegner, der den Deggendorfer durchaus große Schwierigkeiten bereiten könnte, sofern man nicht mit 100%iger Konzentration auf die Platte geht - das sollten die HCler aus den vergangenen Partien gegen diesen Gegner gelernt haben. Aber natürlich kann man gegen besagten Kontrahenten auch schöne Momente verbinden, als man zum Beispiel vor zwei Jahren vor heimischem Publikum den erneuten Aufstieg in die BOL klar machte. Also gemischte Gefühle vor der Partie am Samstag. Das Gefühl das wohl den Coaches Hajsman und Helber vorrangig im Kopf schwirrt: Sorge. Denn die Deggendorfer müssen mit Michl Poek und Thomas Aigner gleich auf zwei Stammspieler verzichten. Zudem fehlt Kohlbauer als Alternative am Kreis. Zurück kehrt dafür Lukas Preiß, der aus beruflichen Gründen länger nicht zur Verfügung stand. Nicht leicht zu kompensieren für die Deggendorfer, die somit stark ersatzgeschwächt und mit einem dünnen Kader nach Oberbayern reisen. Eins ist garantiert: einen harten Kampf um die Punkte wird es definitiv geben. Für Deggendorf spielen: (Tor) Detlaf, Slavik, Eberhardt, (Feld) Preiß, Sandweger, Baumann, Zaglauer, Stubhahn, Buchner, Lotos, Grbic, Roth und  Grill.

Wer trotzdem am Wochenende Handball in Deggendorf genießen will, der ist am Sonntag genau richtig. Denn hier findet der erste Heimspieltag der HCD Jugend statt. Ab 10:00 Uhr ist in der Comenius-Halle handballtechnisch einiges geboten. Eröffnen wird die D-Jugend mit einem Turnier, ehe um 15:30 die männliche B-Jugend ihr erstes Heimspiel bestreitet. Anschließend greift dann noch die weibliche B-Jugend an. Sie sind letztes Jahr verlustpunktfrei in die BOL aufgestiegen und wollen sich nun hier beweisen.

29.09.2019 - HCD „verwirft“ Sieg zum Saisonauftakt

Deggendorf scheitert erneut an sich selbst und verliert 21:25 gegen Burghausen

 

Mal wieder ein Deja-Vu zum Saisonstart beim HC Deggendorf. Zwar wollte man endlich den Saisonauftakt-Fluch brechen, doch wie bereits in den vergangenen Spielzeiten setzte man den ersten Heimauftritt in den Sand. Gegen die Gäste aus Burghausen zog man nach intensiven 60 Minuten am Ende mit 21:25 den Kürzeren.

Mit einer positiven Stimmung gingen die Mannen vom HCD die erste Partie der neuen Saison, die mal wieder zuhause stattfinden sollte. Mit einem breiten Grinsen blickte man dem lang ersehnten Saisonauftakt nach der langen Vorbereitung entgegen. Und das Grinsen fand man auch auf den Gesichtern der ca. 175 Zuschauern in der Comenius-Halle wieder, die auch dieses Jahr ihr Team wieder lautstark unterstützen wollen. Und nach einer kurzen Ansprachen an das Publikum durch Präsident Karl Ebner, der noch kurz über die aktuelle Situation in Mannschaft und Verein aufklärte, ging es auf der Platte dann auch endlich wieder los. Coach Vaclav Hajsman und Neu-Co-Trainer Fritz Helber setzten auf eine offensive Abwehrformation, die leider am Anfang überhauot keinen Zugriff auf die Burghausener Offensive fand. Immer wieder konnten die Gäste durch simple Einläufe freie Würfe kreieren oda ohne Bedrängnis aus dem Rückraum abziehen. Zwar konnte Torhüter Denis Detlaf noch einige Bälle entschärfen, dennoch schafften es die Wacker-Spieler durch Kreibig früh auf 3:7 davonziehen. Denn auch der Angriff der Deggendorfer stotterte. Viel zu statisch agierte die Rückraumachse un Poek, Stubhahn und Roth und schafften es lediglich über das bewährte Tempospiel oder Einzelaktionen zum Torerfolg zu kommen. Hajsman zieht früh die Time-Out Karte und diese Maßnahme sollte fruchten. Die Donaustädter fanden nun vorne wie hinten besser in die Partie. Defensiv stand die Abwehr nun deutlich stabiler und vorne agierte man ideenreicher und mit noch mehr Tempo, allen voran über Valentin Lotos. Beim Stand von 10:10 in der 23. Minute erfolgte der erste Ausgleich, dann ging man bis zur Halbzeit sogar durch Poek und Stubhahn mit 13:12 in Führung. Sowohl Publikum, als auch die Spieler waren zu diesem Zeitpunkt äußerst zuversichtlich, dass heute gleich die ersten Zähler der Saison möglich sind. Coach Hajsman warnte in der Halbzeit noch von der Nachlässigkeit am Anfang der zweiten Halbzeit, die man letztes Jahr immer wieder an den Tag legte. Doch genau das sollte wieder passieren. Zwar zeigte man in der Abwehr nach wie vor eine gute Leistung, auch Torhüter Detlaf war weiter gut in der Partie. Jedoch wechselten die Gegner zur Halbzeit Torwart Alex Langenfaß ein, der genau wie letztes Jahr gegen den HCD zur absoluten Höchstform auflief! Immer wieder entschärfte er klare Torchancen der Deggendorfer und so konnte man innerhalb von 13 Minuten nur zwei Treffer erzielen - unterm Strich dann zu wenig. Diese Angriffe ohne Ertrag zeigte bei der Heimmannschaft sowohl physische, als auch psychische Erschöpfungserscheinungen. Mitte der zweiten Hälfte ließen die Kräfte langsam nach, was die Burghausener eiskalt ausnutzten. Tor für Tor erhöhten sie nun den Abstand, beim Stand von 16:20 (52. Minute) schien die Messe gelesen. Roth konnte noch dreimal wuchtig von Außen einnetzen, ebenso gelangen noch einige Treffer aus dem Tempospiel heraus, leider raffte man sich zu spät auf. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit, ging der Sieg unter Strich zurecht an Burghausen. „Wir haben einfach über weite Strecken zu statisch agiert und sind dann leider wieder Mal an unserer mangelnden Chancenverwertung gescheitert“, so Helber. Kein Weltuntergang aus Sicht des HC, hat man ja auch zudem nächste Woche die Chance gegen die Aufsteiger aus Pfaffenhofen, das Ganze wieder gut zu machen.

Für Deggendorf spielten: (Tor) Detlaf, Slavik (Feld) Poek(7/1), Roth(5), Stubhahn(5), Aigner(2/2), Grbic(1), Zaglauer(1), Lotos, Sandweger, Baumann, Kohlbauer, Buchner und Grill.

27.09.2019 - „Das zweite Jahr ist immer härter“

HC Deggendorf startet in die neue Saison - auch Damen-Mannschaft und 5 Jugendmannschaften am Start

 

Für viele Fans des HCD schien wohl die wohlverdiente Sommerpause viel zu lange zu dauern. „Wann geht‘s denn endlich wieder los“? Diesen Satz bekamen Spieler und Verantwortliche des Handballclubs in letzter Zeit immer öfter zu hören. Doch endlich hat das Warten ein Ende. Denn kommendes Wochenende geht es in der Bezirksoberliga Altbayern wieder um Punkte auf dem Parkett.

Aber natürlich hat man in dem halben Jahr nach Saison-Ende nicht nur rumgesessen und in der Nase gebohrt. Klar hätte man sich nach der tollen Saison eine längere Pause verdient, konnte man ja als Aufsteiger mehr als Überzeugen und einen überragenden 5. Tabellenplatz noch vor den ewigen Rivalen aus Metten holen. Jedoch wurde es nichts mit dem Ausruhen auf den Lorbeeren. Bereits Ende Juni startete die Truppe von Coach Vaclav Hajsman wieder mit der Vorbereitung in die neue Saison. Klar stellen sich viele die Frage, ob sich denn was getan hat im und um das Team. Naja ein bisschen was ist schon passiert. Kapitän Lukas Maurer tritt eine kleine Auszeit im Ausland an und wird sein Team für ein Jahr nur aus der Ferne anfeuern können. Zudem legte Co-Trainer Kai-Uwe Herrlich wie bereits intern vorher lang bekanntgegeben sein Amt nieder um sich ebenfalls eine kleine Pause zu gönnen. Seinen Platz wird fürs Erste der Langzeitverletzte Abwehr-Chef Fritz Helber einnehmen, der sich immer noch nicht ganz von seinem Kreuzbandriss im März erholt hat und noch auf seine Rückkehr in den aktiven Kader warten muss. Wer seinen Posten einnimmt?! Auch schon letzte Saison bestritten die HCler viele Spiele äußerst erfolgreich ohne ihn. Zudem wird nun mehr Verantwortung an die Jungs aus der eigenen Jugend Michael Buchner und Oliver Grill liegen. Ansonsten ist der Kader identisch zur vergangenen Saison, wieder eingeschworen und heiß auf die ersten Punkte. Natürlich standen auch wieder einige Vorbereitungsspiele und ein Trainingslager in der bekannten Heimat von Coach Hajsman in Pilsen an. Die Vorbereitung hat sich hoffentlich auch bezahlt gemacht. „Das zweite Jahr ist immer härter. Die Gegner kennen die Stärken und Schwächen von uns und werden uns nicht wie vergangenes Jahr als Aufsteiger unterschätzen“, so Alt- und Neu-Präsident des HCD Karl Ebner. Das werden die Deggendorfer auch gleich zu spüren bekommen. Denn mit dem SV Wacker Burghausen reist ein langjähriger Ligaprimus an den Bogenbach, der nach der vergangenen Saison das Spiel gegen die Donaustädter sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen werden. Somit werden sich die HCler rund um Neu-Kapitän Valentin Lotos voll ins Zeug legen müssen, um die Zähler in der Heimat behalten zu können.

Auch in Sachen Jugendarbeit war man alles andere als Nachlässig. Zusammen mit Jugendleiter Günther Heuer und Schulbeauftragten Fritz Helber Senior konnten wieder einige junge Talente zum Handballsport bewegt werden. Die Folge: auch dieses Jahr kann man wieder einige Jugendmannschaften stellen. Zwar mag die Zahl auf einige Vereine etwas mickrig wirken. Jedoch für den HC, der erst seit 2015 selbstständig existiert, bereits ein riesen Erfolg. Über 100 Jugendliche agieren mittlerweile für den Handballclub. Am Spielbetrieb werden kommende Saison eine männliche und eine weibliche B-Jugend, sowie eine männliche D-Jugend aktiv teilnehmen. Ebenso sind mehrere Events und Turniere mit der E-Jugend und den zahlreichen Minis geplant.

Und auch eine Damenmannschaft kann der Handballclub Deggendorf dieses Jahr wieder stellen, die Federführend von Coach Christoph Meinberger auf der Platte um Punkte kämpfen werden.

Es ist also wieder viel passiert in den Reihen der Deggendorfer Handballer. Jedoch sind sie auch wie die letzten Jahre auf die grandiose Unterstützung der Fans angewiesen, die das Team ein ums andere Mal zum Sieg gepeitscht haben. Deswegen wird es auch dieses Jahr wieder eine Dauerkarte zum Schmankerl-Preis geben, die man während der ersten Heimspiele an der Kasse erwerben kann.